
Das Chemnitzer Tonstudio KAME AUDIO wurde 2007 von Alex Pohl (Gitarrist der Brutal Death Combo Extinctionist (www.myspace.com/extinctionist) gegründet. Seit Oktober 2009 gehört Marcel Auerswald (Absolvent der weltweit etablierten School of Audio Engineering S.A.E.) zum Team die beiden haben sich ganz der Produktion vielversprechender Metalbands aus ganz Deutschland verschrieben.
Dabei verstehen sich die Studiobetreiber in erster Linie als ambitionierte Fans und möchten den Bands, deren Musik sie lieben, zum bestmöglichen Sound verhelfen. Deshalb beschränken sie sich fast aussschließlich auf die Produktion von Rock- und Metalbands.
“Das ist die Musik , die wir lieben, in die wir unser Herzblut und unsere Fähigkeiten stecken. Eine amtliche Metalproduktion bekommst du einfach nicht in jedem x-beliebigen Studio“.

Dabei haben die beiden Studiobetreiber durchaus unterschiedliche Interessen, so mag Alex vor allem Death, Thrash sowie klassischen True- und Powermetal, wohingegen Marcel eher schwere Doomklänge und heftigem Grind-Gebolze zugeneigt ist.
Gemein haben sie vor allem ihre Liebe zur extremen Musik und Soundtüftelei, beide haben schon lange vor 2007 Erfahrungen in anderen Studios und bei der Aufnahme eigener Bands gesammelt.
Für die Soundfreaks gibt es bei ihrer Arbeit keine Routinejobs, jede Produktion ist eine neue Herausforderung, mit dem Ziel, den ureigensten Sound der jeweiligen Band optimal umzusetzen und für die Ewigkeit zu bannen.
Um diesen Sound zu erreichen, werden weder Kosten noch Mühen gescheut, bis hin zur Aufnahme im Proberaum der Band – wenn dies der Atmosphäre zuträglich ist. Dafür wird schon mal das halbe Studio abgebaut, in Kisten verpackt und im Proberaum wieder aufgebaut.
„Wir sind in der Lage, praktisch überall aufzunehmen - oftmals fühlen sich Bands in einer entspannten, ihnen vertrauten Umgebung einfach viel wohler als in einem klassischen Studioraum mit einem wild gestikulierenden Kerl mit Dollarzeichen in den Augen hinter einer Doppelglasscheibe, inklusive schnell tickender Uhr.“ geben die beiden ihre Erfahrungen wieder.
Trotz der vielfältigen Möglichkeiten, die heutiges Homerecording-Equipment bietet, raten die beiden für ernstgemeinte musikalische Ambitionen unbedingt zu einer Aufnahme im Studio.
"Für jedes Instrument gibt es im Songkontext einen idealen Raum, das ideale Mikrofon, die ideale Position des Mikros und den perfekten Platz im Mix. Diesen Idealbedingungen so nahe wie möglich zu kommen, ist unser Job und unsere Kompetenz, die wir uns in vielen Jahren angeeignet haben."
„Ihr habt geile Songs und beherrscht eure Instrumente - wir erledigen den Rest“ – so läuft das bei KAME AUDIO.
So rät Alex aufstrebenden Musikern, ihr Geld statt in ein billiges Recording-Interface lieber in einen neuen Amp oder ein paar vernünftige Felle zu stecken und ihre Zeit statt in das Lesen von Bedienungsanleitungen in das Schreiben guter Songs zu investieren. Durch intelligente Verknüpfung von digitaler und vor allem analoger Technik, Know-How und langjähriger Erfahrung entsteht bei KAME AUDIO amtlicher Metal-Sound der bezahlbar bleibt.
Die beiden legten allerdings auch schon des öfteren Hand an Fremdaufnahmen, dank Internet heutzutage oftmals eine zeit- und kostensparende Alternative um an Topsound zu kommen.
Über einen sicheren Server werden die aufgenommenen Spuren verschickt und dann im speziell akustisch optimierten Raum gemixt oder gemastert.
So war KAME AUDIO bspw. für das Mastering der beiden Promosampler des italienischen Oldschool-Labels Metal On Metal (www.metal-on-metal.com) zuständig und es kann schon mal passieren dass man zur Beurteilung einer US-Produktion die deutschen Cracks zu Rate zieht.
Die beiden sehen es ebenso als Teil ihres Jobs an, sich vor der Aufnahme intensiv mit den Musikern und dem Sound der Band auseinander zu setzen und kommen auch vorab mal auf eine Listening-Session im Proberaum vorbei.
„Guter persönlicher Kontakt und gegenseitiger Respekt sind das A und O einer guten Produktion – deshalb arbeiten wir grundsätzlich nicht mit Bands, die wir musikalisch oder persönlich nicht respektieren.“ stellt Alex klar, „Die Bands, mit denen wir arbeiten, supporten wir hingegen nach Kräften durch finanzielle Beteiligung am Flyerdruck oder in Shop und natürlich trifft man sich auch gern auf dem einen oder andern Festival auf ein Bierchen, wie das unter Metalheads halt üblich ist...“.
KAME AUDIO initiierte im Jahr 2009 ein Aktion zur Unterstützung von lokalen Nachwuchsbands, Alex ist außerdem Dozent für einen Tontechnik-Kurs an der Volkshochschule Chemnitz, freiberuflicher Musiker, Grafiker und Webdesigner.
Bei einer reinen Studiovorstellung wollten wir es natürlich nicht belassen und so mussten die Jungs uns noch kurz Rede und Antwort stehen:
Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein eigenes Tonstudio aufzumachen?
Wir haben beide schon jahrelang eigene und andere Bands aufgenommen, und da vom Kasettenrecorder über's 4-Spur-Band bis hin zum Digitalstudio die Entwicklung mitgemacht. Da uns das Aufnehmen und Postproduzieren einfach nen Haufen Spass macht, haben wir beschlossen, uns einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, und damit unsere Passion zum Beruf gemacht. Aus eigener Erfahrung wissen wir wie wichtig es ist, dass Metal auch von Leuten produziert wird, die wissen wie's genretypisch zu klingen hat. Es gibt zwar eine Menge Studios in Deutschland aber unseres hat sich ganz der härteren Gangart verschrieben.
Könnt ihr euch vorstellen, in Zukunft auch auf Live-Events als Toningenieure zu arbeiten?
Haben wir schon und machen wir gerne wieder, wobei ich persönlich die Arbeit im Studio vorziehe, denn als Live-Mischer muss man wesentlich weniger perfektionistisch sein, als ich es nun mal bin.
Wie lange dauert im Schnitt eine Albumproduktion inklusive Aufnahme, Mischen und Mastering und in welchem Preisrahmen ist diese durchschnittlich angesiedelt?
Dafür haben wir im Wesentlichen 3 Modelle: Es gibt Studio A, das heisst große Profi-Räume mit Engineer, Assistent und Produzenten, edelstem Analogequipment vom Feinsten - wir kümmern uns dann auch um die Übernachtung sowie das leibliche Wohl der Musiker usw. - die Woche kostet 2.300,- EUR. Dann gibt es noch das Studio B, das sind kleinere aber ebenso gemütliche Räume, eine etwas abgespecktere Equipmentvariante, dort kostet die Woche 1.200,- EUR, in dieser Preiskategorie bewegt sich auch unser drittes Modell, das mobile Recording. Das heisst wir kommen zu den Bands in den Proberaum und nehmen sie da auf. Das spart Kosten und ist für die Bands auch sehr bequem und entspannt, da sie in ihrer gewohnten Umgebung aufgenommen werden. Neben diesen All-Inclusive-Angeboten mischen und mastern wir natürlich auch Fremdaufnahmen. Alle Preise und Rabatte findet ihr auf www.kameaudio.com.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Immer eine Handbreit Headroom unter'm Kiel und natürlich noch viele zufrieden grinsende Kunden, Horns Up!
Referenzen KAME AUDIO:
Pressekontakt KAME AUDIO Tonstudio:
Alexander Pohl
info@kameaudio.de
0152-07505596
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