Die beiden vorausgegangen Blood Red Angel-Scheiben „The Language Of Hate“ (2000) und „The State Of Insanity“ (2001) waren beileibe keine schlechten Thrash-Alben, aber auf „Crime Entertainment“ schafft es die Band besser den je ihre Vorlieben zu kompensieren. Gradlinigen Thrash deutscher Prägung gibt es dabei ebenso zu bestaunen wie eher groovigere Sachen, die an Testament-Highlights erinnern und auch Grip Inc. lassen gerne mal grüßen. Einen hohen Wiedererkennungswert bekommt die Band neben dem Keiforgan von Klaus Spangenberg vor allem durch die teils leicht abgedrehten Riffs des Einfallspinsels Jens Sonntag. Zu meiner großen Überraschung bekennen sich Blood Red Angel bei „Darksideforce“ auch zu ihrer Vorgängerband Vernissage (Jungs – ich warte immer noch auf die zweite Scheibe!!!), die deutlich durch Psychotic Waltz-Vibes geprägt wurde. Schnappt euch dieses Kleinod des Rhine Area Thrashs, welches alleine schon durch „World Of Scum“, „Presence Of A Shadow“ und "Disabled Mankind" seine volle Kaufberechtigung feilbietet.
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