Nach nunmehr ganzen 5 Jahren melden sich die Schweizer Düstermetaller, oh, ‘tschuldigung, "Elektrometaller", endlich wieder zurück mit einem neuen Album im Gepäck. Was erwartet man anno 2004 von Samael? Noch mehr elektronische Spielereien? Oder kehrt man vielleicht doch zu Passage-Tagen zurück? Oder gar den ganz alten Scheiben?!
Weder noch. "Reign of Light" ist die konsequente Weiterverfolgung des Weges den sie schon auf "Eternal" eingeschlagen hatten. Wenn auch mit tieferer Stimme, langsameren Vocals und allerlei neuen kleinen Einflüssen. Und sogar einem Gastauftritt des Kreator-Gitarreros Sami Yli Sirniö (von ihm stammt "Heliopolis").
Schon der Opener zeigt, dass "Reign of Light" eine Clubscheibe ist. Denn so poppig hat man Samael bisher selten erlebt. Dem gegenüber stehen dann die etwas "härteren" Songs wie "Telepath" und das *tada* mit orientalischen Klängen verzierte "Oriental Dawn".
"Reign of Light" ist eine nette Scheibe, allerdings auch nicht viel mehr. Gemessen an den Vorgängern und dem grandiosen "Passage" fällt "Reign of Light" doch ein Stück weit ab.
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