Dieses Three-piece aus South Wales macht es dem Hörer nicht gerade einfach. Erinnern die ersten Akkorde der CD noch an NIRVANAS frühe und ungezügelte „Bleach“-Phase, kontert man spätestens mit dem 2. Takt mit einem wüsten Gebräu aus MASTODON und sehr frühem 80er Hardcore der Marke SUICIDAL TENDENCIES (als sie noch Hardcore waren) und den frühen D.R.I.
Noisige Sounds, wüstes Riffing und ein Schreihals am Mikro bilden das Grundgerüst der Kompositionen von „The Ruin Of Nova Roma“. Die Songs wirken extrem spontan, so als ob man das Band während einer Session im Studio hat mitlaufen lassen und bekommt dadurch ein entsprechendes 70ties- und Live-Feeling. Dies macht es für den Hörer aber auch nicht einfacher die Strukturen zu erfassen und das Tanzbein zu schwingen.
Sind MASTODON schon ein fürchterlich, sperriger Klotz, komme ich mit den Songs von TAINT überhaupt nicht klar. Kein Song hat wirkliches Hitpotential, geschweige denn auch nur eine! eingängige Melodie.
Für Fans von den schon erwähnten MASTODON oder auch von den gerade mit OPETH getourten BURST evtl. empfehlenswert. Bei mir verschwindet das Teil aber auf nimmer Wiedersehen.


01. The Sound-Out Competition
02. Zealots & Whores
03. He Got Cop Eyes
04. Drunken Marksman
05. The Idol/The Memory
06. The Ruin Of Nova Roma
07. Amaranthine
08. Im Going To Kill Henry Ford
09. Poison Pen Attack!
10. Cours Et Conquistadors
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