Ich kann euch wirklich nicht genau sagen, wieso dieser Silberling gerade auf meinem Schreibtisch gelandet ist! VENI DOMINE spielen klassischen Doom Metal mit progressiven Einschlägen im Songwriting (gut, das könnte der Grund sein) und mit Doom im Allgemeinen kann ich, mit Ausnahme bestimmter SOLITUDE AETURNUS bzw. TYPE 0 NEGATIVE Veröffentlichungen, leider so gar nix anfangen.
Daran ändert auch „23:59“, das mittlerweile 5. Machwerk der seit 1987 bestehenden Doom-Formation aus Schweden nichts, auch wenn es teilweise interessante Ansätze beinhaltet, wie zum Beispiel die mit härteren Riffs ausgestatteten Songs „Electrical Heaven“ oder „Die Another Day“ ( der beste Spion ihrer Majestät lässt grüssen).
Der Rest klingt für mich allerdings leider nur wie eine härtere Version von U2 oder DEPECHE MODE. Das Ganze ist zwar gut gemacht und produziert und die Musiker verstehen ihr Handwerk auch, keine Frage, jedoch zündet das Gerät bei mir einfach nicht und da kann auch noch so viel Perfektion nichts dran ändern. Doom-Liebhabern wird die Platte allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach gut reinlaufen und eben Diese können auf meine Wertung auch gut und gerne noch 2 Punkte draufpacken...
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