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DESTYNATION - Rising Up

DESTYNATION - Rising Up

Man stellt sich doch immer wieder die Frage: Warum gibt es so viele Bands auf diesem Planeten, denen die Begriffe „Eigenständigkeit“ oder gar „Innovation“ vollkommen fremd zu sein scheinen!
Eben diese Fragestellung drängt sich auch bei den Schweden von DESTYNATION auf, die hier mit „Rising Up“ ihr Debutalbum abliefern.

„Die Kritiker vergleichen DESTYNATION mit Bands wie HAMMERFALL, DREAM EVIL und NOCTURNAL RITES...“, heißt es im Presseinfo. Das könnte Ich genauso unterschreiben. Leider klingen die Schweden aber nicht nur ungefähr wie zuvor genannte Bands, sondern genauso. Gerade der Einfluss ihrer Landsleute vom gefallenen Hammer erscheint übermächtig.

Das ist wirklich schade, da DESTYNATION eigentlich rein vom handwerklichen bei Weitem keine schlechte Band ist und Sänger Anders Häggkvist in meinen Augen sogar eine Ecke „angenehmer“ singt als Kollege Joachim Cans bei HAMMERFALL.
Das bringt aber trotzdem alles nichts, wenn wirklich jede einzelne Sekunde des Materials vorhersehbar ist und man alles irgendwie schon mal gehört hat?
Spannung? Fehlanzeige!

Dazu muss ebenfalls erwähnt werden, dass die Produktion (im Bezug auf die Differenz im Budget verständlicherweise) nicht wirklich mit denen der „Vorbilder“ mithalten kann und gerade das Schlagzeug doch recht dünn klingt... vielleicht hätte man am Triggersystem doch einen anderen Sound einstellen sollen.

Ganz schlecht machen möchte ich das Album allerdings nicht, denn zum Einen ist es für ein Debutwerk doch schon recht routiniert vorgetragen und zum Anderen haben Songs wie „Resign in Flames“ oder der Titeltrack schon irgendwo Ohrwurmqualitäten, aber DESTYNATION fehlt einfach noch die Eigenständigkeit um sich aus der Flut der Veröffentlichungen abheben zu können. Fans von HAMMERFALL und Konsorten könnts aber trotzdem gefallen, auch wenn’s keine Überraschungen gibt. Mehr als sieben Punkte sind aber nicht drin, eben wegen dem Mangel an Einfallsreichtum...

Bei Amazon suchen! Bei blackscaped.de suchen! 01.Shadowgate
02.Evil Tonight
03.Back from the Dark
04.Freedom
05.Rising Up
06.Threshold of Pain
07.The Shadows Remain
08.The Tears I Cry
09.Book of Doom
10.Spirits
11.Signs
12.Resign in Flames

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Zu dieser Rezension:

Autor:
ehemaliger Mitarbeiter

Bewertung:
7 von 10 Punkten

Weiteres:

Label:
Sonic Age Records

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Artikel eingestellt:
29.05.2006

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