Seit dem Jahre 2000 schon existieren MIRZADEH aus Finnland. Gespielt wird äußerst melodischer Black Metal, der allerlei Elemente aus dem Gothic- oder Dark Metal-Lager enthält. Das Keyboard ist bei dieser Band überpräsent, also alle Leute die bei DIMMU BORGIR und CRADLE OF FILTH das Kübeln kriegen, brauchen schon nicht mehr weiterzulesen, das ist doch auch schon mal was.
Aber direkt vergleichbar ist man mit den beiden Vorzeigebands des kommerziellen Erfolges auch nicht, vielmehr fühlt man sich an frühe THE KOVENANT, CATAMENIA und SIEBENBÜRGEN erinnert. Da sind ja Wutausbrüche nicht so häufig, auch wie hier, doch die Melodieführung in den gesamten Songs ist schon irgendwie gekonnt, so dass ich von keinem Plagiat sprechen möchte. Seinen eigenen Stil hat man schon irgendwie, nur hier ist kein einziger wirklicher Reibungspunkt, den Bands wie DIMMU BORGIR oder CRADLE durchaus immer mal hatten.
Trotz allem eine nette Scheibe zum entspannten Hören, vor allem für gruftige Blackies dürfte sie ziemlich geeignet sein. Bei mir reichts für gediegene 7,5 Punkte, wegen gekonntem, aber zu glatt gebügeltem Songwriting. Songs zum Reinhören gibt es
hier.


01. Whispers From Filthy Womb
02. Precious Death
03. Viper of the Frozen Ground
04. Witness of Moonlight Mystery
05. Louhi’s Legacy
06. Fullmoon Dream
07. Kalman Kevät
08. Tuonelan Lasten Tanssi
09. Melancholy
10. Kalmisto
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