Rund drei Jahre sind seit dem letzten SAMAEL Output „Reign Of Light“ vergangen, doch trotz der Zeitspanne sind sich die Schweizer selbst treu geblieben. Soll heißen: Auch „Solar Soul“ kommt mit vielen eingängigen Songs daher, die fast durch die Bank Hitpotential beinhalten. Die kalte Atmosphäre ist geblieben und dennoch strahlen die Songs eine positivere Aura aus. Vor allem „Promised Land“ hat diesen inzwischen typisch-melodischen Refrain und dazu ein relativ orchestrales Arrangement, welches fast schon nach einem Auftritt mit einem echten Orchester schreit.
Xy holt aus seinen Keyboards wieder faszinierende Melodien raus, die aber trotzdem nie ins klischeehaft Kommerzielle abdriften. Nach wie vor sind auch die groovigen, langsameren Passagen vertreten, die gerade live wieder eine Bank darstellen werden. Wenn man der Band um Frontmann Vorph eines vorwerfen möchte, dann vielleicht die Tatsache, dass man mit „Solar Soul“ auf Nummer sicher gegangen ist und so die Experimentierfreude ein wenig vermissen lässt. So lange dabei aber Titel wie „Alliance“ raus kommen, soll’s mir recht sein. „Suspended Time“ wartet im Refrain dann mit ein paar weiblichen Backing Vocals auf und „Walkyries’ New Ride“ gefällt durch seine hypnotische Intensität. „Ave!“ hingegen klingt fast schon wie ein bombastischer Doom-Song, während „Quasar Waves“ wieder mit orientalischen Klängen spielt.
Wie bereits erwähnt gibt es auf „Solar Soul“ keine Überraschungen, dafür aber elf Mal hochklassiges Material in bester SAMAEL-Manier.
SAMAEL - Eternal
(Rezension)
SAMAEL - Interview mit Vorph
(Interview)
SAMAEL - Reign of Light
(Rezension)
Autor:
Hansy
Bewertung:
8 von 10 Punkten
Weiteres:
Label:
Nuclear Blast
Band-Webseite:
www.samael.info
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Artikel eingestellt:
31.07.2007
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