Während in Skandinavien der 80er-Heavy Rock schon längst wieder mit Bands wie Wig Wam, Babylon Bombs, Poodles etc. ein Revival feiert, tut man sich hierzulande noch ein bißchen schwer mit dem Sound, der unweigerlich mit auftoupierten Frisuren und aufgesetzten Posen zu durchschnittlicher Musik verbunden wird. Dabei gibt es mittlerweile auch in good old Germany wieder Bands, die in diesem Genre ihr Handwerk verstehen.
Exzellentes Beispiel dafür sind die Schwaben PUMP, die mit ihrer Mischung aus Dokken, Tesla, Pink Cream 69 und Bonfire auch mit ihrem mittlerweile dritten Album "Sonic Extasy" punkten können. Die Band versteht es einfach griffige Songs mit satten Hooks und prägnanten Vocals zu komponieren. So sucht man auch auf dem neuesten Output vergeblich nach Ausfällen, bekommt statt dessen extrem starke Tracks wie "Low Life In The Fast Lane" oder "Don't Get Mad, Get Even" um die Ohren gehauen.
Natürlich darf auch die obligatorische Ballade ("All I Could Bleed" - allerdings eher durchschnittlich ausgefallen) nicht fehlen und somit ist quasi alles am Start, was man von einer ordentlichen Heavy Rock-Scheibe erwarten darf.
PUMP - Breakdown to breakthrough
(Rezension)
Autor:
Hansy
Bewertung:
8 von 10 Punkten
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Label:
Fastball Music
Band-Webseite:
www.pump-rocks.net
Release:
25.09.2009
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Artikel eingestellt:
08.01.2010
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