THE MUGGS - Born Ugly

THE MUGGS - Born Ugly

Der Detroit Blues hat immerhin schon so bekannte Namen wie ALBERTA ADAMS oder JOHN LEE HOOKER hervorgebracht. Die Formation THE MUGGS bemüht sich mit ihrem neuen Album einmal mehr der großen Tradition gerecht zu werden und das Genre auch heute noch mit Leben zu füllen.

Gegründet wurden THE MUGGS, die sich selbst auch als „die hässlichste Band der Welt“ bezeichnen, im Jahr 2000 von Gitarrist Danny Methric, Bassist Tony DeNardo und dem Drummer Matt Rost. Nach der Aufnahme einer ersten EP wäre es um die Band ein Jahr später beinahe schon wieder geschehen gewesen: Nach einem plötzlichen Schlaganfall von Tony DeNardo, der dadurch halbseitig gelähmt blieb, entschieden die verbliebenen Bandmitglieder jedoch, ihn nicht zu ersetzen, sondern sich bis zu seiner hoffentlichen Genesung zunächst anderen Projekten zu widmen. Nach einem anstrengenden, über zweijährigen Reha-Prozess kehrte DeNardo schließlich zurück und lernte kurzerhand, seine Basslinien einhändig auf einem Fender Rhodes E-Piano zu spielen. In dieser neuen/alten Formation veröffentlichte die Band 2005 das selbstbetitelte Debutalbum, 2008 folgte „On with the Show“. Nachdem 2009 Drummer Matt die Band verließ und durch Todd Glass ersetzt wurde, steht nun seit letztem Jahr also „Born Ugly“ in den Regalen.

In den ersten Momenten des titelgebenden Openers könnte man meinen, es handle sich um eine Sängerin, doch wenn Danny Methric dann so richtig loslegt, erkennt man seinen Irrtum recht schnell. Wenn man sich an die für Blues doch recht hohe Stimmlage gewöhnt hat, werden recht schnell Assoziationen zu ROBERT PLANT und LED ZEPPELIN wach, und das nicht nur durch die Stimme. Songstruktur und Gitarrenmotive, wie etwa in „6 To Midnite“ oder „Blood Meridian „ erinnern teilweise ebenfalls sehr stark an die stilprägenden Helden der 60er und 70er Jahre. Bei Stücken wie „Born Ugly“ oder „World Around“ finden sich dann zwar auch ein paar Anklänge an Southern Rock à la BLACK CROWES & Co, die Anteile des 60-Psychedelic Rock überwiegen jedoch deutlich.

Fazit: Normalerweise würde man den Sound der Band als gnadenlos „Retro“ bezeichnen , doch sehe ich in diesem Fall mit Absicht davon ab, denn Bands wie THE MUGGS beweisen im Gegenteil, daß die gute alte Tradition des Bluesrock in den Staaten noch recht lebendig ist. Nothing new but fucking good!

Anspieltipps: „Home Free“,„6 to Midnite“,„World Around”

 

www.themuggs.com

 

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2. Blood Meridian
3. Home Free
4. Clean Break Blues
5. Notes From Underground
6. Dear Theo
7. Losing End Blues
8. 6 To Midnite
9. Sturm und Drang
10. Hats Off To Mr. Beardsley
11. World Around
12. Kitchen Sink Blues
13. Last Words

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redbeard

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05.06.2012

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