TOTAL VIOLENCE - Storm the front Demo EP

TOTAL VIOLENCE - Storm the front Demo EP

Fünf junge Burschen, eine EP mit drei Songs, sechzehn Minuten Thrashmetal, das sind die ersten Zahlen und Fakten, die ich zu TOTAL VIOLENCE preisgeben kann. Nun müssen wir uns, nein, nun haben wir die Freude, uns die Musik einmal genauer anzuhören und da wir eine Affinität zum Thrashmetal haben, zum echten, unverfälschten Thrashmetal, der neben brettharten Abgehpassagen auch eine Menge Abwechslung zu bieten hat, ist uns dies ein gewaltiges Vergnügen. Man mag mir ob meiner persönlichen Freundschaft zu dieser Band mangelnde Objektivität vorwerfen mögen, aber ich bin auch mit Bands befreundet, die mir musikalisch nichts und wirklich gar nichts geben. TOTAL VIOLENCE sind da der Kontrapunkt.

Die drei hier vertretenen Stücke sind schmissige, für diesen Härtegrad wirklich hymnische Stücke, die sich tief in die Seele des Headbangers einbrennen und dort verankert bleiben. Wenige Durchläufe und die Songs sind präsent. Dann kommen die Details dran, man entdeckt die wilden, von furioser Leidenschaft angetriebenen Soli, man schwelgt mit der Band in den mittelschnellen, bei "Storm the front" wogenden und bei "Toxic death" und "Acid rain" zuweilen atmosphärischen Passagen. Hier tauchen majestätische Harmonien auf, unter denen Trommeltiger Dan seine wuchtigen, oft fast besessen wirkenden Beats mit einer großen Lockerheit auf den Punkt klopft.

Auch wenn TOTAL VIOLENCE vom Bandnamen an über die Songtitel bishin zu den musikalischen Zutaten alle Aspekte ausspielen, die für das Genre typisch sind, ihre Hingabe und ihr Talent, von den Schultern der Giganten aus noch immer frische Impulse zu geben lassen ihre Stücke zu Adrenalininjektionen werden. Grad bei "Toxic death", einer mittelschnellen Granate mit mörderischem, aber immer durchdacht inszeniertem Riffing wird im hinteren, sehr rasant gespielten Solopart die Hölle entfesselt, wenn ich es mal so ausdrücken darf. Technisch immer auf beeindruckendem Level.

"Acid rain", auch eher mittelschnell, erinnert mich an den einen oder anderen Knaller aus der Anfangsphase von Chuck Schuldiners technischer Phase mit DEATH, wobei TOTAL VIOLENCE immer noch sie selbst sind und Oli sich am Mikro als charismatischer Schreihals entpuppt. Dies mag schon eines ihrer noch am meisten andere Bands in Erinnerung rufenden Stücke sein, aber gerade weil in den Strukturen eine Menge Melodie und Eingängigkeit steckt, wird es zu einem der allerfeinsten Songs dieser Band. Die cleanen Gitarrenläufe, die sich im instrumentalen Endteil zeigen und diese dichte Atmosphäre hierbei berühren Dich als Hörer.

Ich freu mich wie ein Kind auf das kommende Album 2013. In dieser Band steckt Potential und ich bin fest der Überzeugung, dass sie auf internationalem Terrain mitmischen werden, einfach weil sie diese Musik mit Leidenschaft und Gefühl spielen.

Der Klang der EP ist gut, sehr roh noch, aber trotzdem transparent genug, auch die durchaus vertretenen filigranen Details hervorzuheben. Wer meint, keine drei Euro hierfür über zu haben, dem ist wohl nicht zu helfen. Bestellt Euch dieses Juwel auf der Facebookseite.

 

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02. Toxic death
03. Acid rain

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SirLordDoom

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Artikel eingestellt:
07.10.2012

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