Das Bandlogo mutet ja ziemlich asiatisch an, doch falsch gedacht, die Jungs kommen aus deutschen Landen, genauer gesagt aus Ostwestfalen. Geben tut es die Band bereits seit 1992, sie haben es allerdings mit der CD „War Machinery“, die 2004 veröffentlicht wurde, erst auf ein vollständiges Album gebracht. Ein entsprechendes Review findet ihr übrigens an anderer Stelle auf unserer Seite.
Das Cover hat andernorts schon einiges an Kritik eingesteckt. Auch wenn das jetzt irgendwie politisch unkorrekt sein mag, das ist mir gerade mal scheißegal, ich find´s geil! Endlich mal keine Titten auf dem Cover sondern ein anderes Geschlechtsteil, wunderbar. Jedenfalls passt das Artwork meiner Meinung nach gut zur Mucke.
Ganz so aufregend ist die Musik des Vierers allerdings nicht, sie ist deutlich an AC/DC zu 70er Jahre-Zeiten orientiert und wirkt wenig eigenständig. Denn es ist nicht nur ein Instrument, das an die Australier erinnert, es ist die ganze Band. So wirkt das Album eher partymäßig, was ja nicht das Schlechteste ist. Tracks wie der Opener oder das einfach nur rockende „Chains“ machen mächtig Laune. „Enslaved“ hebt sich ein wenig vom übrigen Songmaterial etwas ab, da es eher nach STATUS QUO klingt. Leider ist nach sechs eigenen Songs plus der STATUS QUO- Kofferversion „In My Chair“ auch schon Schluß.
Die CD kommt in einer Art Digipack, es handelt sich dabei um eine CD- Kartonverpackung mit Kunststoffray und nennt sich Polypak. Das Ganze kommt leider ohne Texte, trotzdem hat sich da wirklich Jemand Mühe gegeben. Ordern kann man die CD auf der Homepage der Jungs für nen Zehner plus Porto.
Für eine Eigenproduktion hat die Band also richtig Gas gegeben, auch die Produktion selbst kommt sehr geil und muß sich hinter anderen Veröffentlichungen aus diesem Bereich nicht verstecken. Bleibt noch zu schreiben, dass sich Sänger Ralf Scholz nach den Aufnahmen von seinem Gesangsjob verabschiedet hat, dafür ist Gerry Garm (klingt irgendwie nach Pornostar, ha ha!) dabei. Nach dieser Veröffentlichung will man im Studio übrigens bereits wieder am nächsten Album arbeiten.
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