Ekstasen, Mädchen und Millionen

Ekstasen, Mädchen und Millionen

Während man heutzutage nur zwei Mausklicks braucht, um sich alle möglichen (Ab-)Arten auf erotischem Gebiet einzuverleiben, herrschten in den frühen Achtzigern noch andere Gesetze. Das einzige, was den pubertierenden Jugendlichen erfreute, war die Badenixe aus der Bildzeitung und eventuell mal eine halbnackte Leiche in einem Tatort.

Mit viel Glück gelingt es einem vielleicht noch Papas "Praline"- oder "Wochenend"-Sammlung für ein paar unbemerkte Stunden an sich zu reißen, aber das war es auch fast schon. Doch plötzlich kamen die ersten Kumpels mit so genannten "Erotikfilmen" (wahlweise auf VHS, Betamaxoder Video 2000) um die Ecke, die sich umgehend großer Beliebtheit erfreuten 

Im Gegensatz zu heute trugen die Mädels damals noch oben wie unten eine anständige Matte, was detailierte Nahaufnahmen schon mal von vorne herein ausschloß. Vor- und Zuname der Akteure mußten natürlich mit dem selben Buchstaben beginnen (hier Paolo Pasetti, Mario Moretti oder Kathleen Kinski) und das Ambiente (Flugzeug/Sportwagen/Villa) war oftmals recht aufwändig gestaltet. Der Vollzug des Aktes war meist nur vorgetäuscht und ... man sollte es kaum glauben: Es gab eine Handlung! Hier wurde nicht ohne Sinn und Verstand jedes Tabu in HD-Auflösung raus gevögelt - nein, die Protagonisten fanden stets einen Grund sich der Fleischeslust hinzugeben.

Im hier vorliegenden Fall haben wir es mit einem Bestattungsunternehmer zu tun, der in seinem Hinterzimmer heimlich Geld druckt. Als ihm das blonde Putzmäuschen auf die Schliche kommt, bleibt dem Herrn nichts anderes übrig, als die Maid in die Horizontale zu hieven und ausgiebig zu beglücken. Aber auch die reichen und schönen Witwen deren Männer immerhin schon seit zwei Stunden eine Etage tiefer liegen, bedürfen eines gewissen Quantums Trost. Dass sämtliche Freunde und Freundinnen der Beteiligten dann natürlich auch Appetit auf ein kleines Stelldichein bekommen, versteht sich fast von selbst.

Aber ich will euch nicht die ganze Story verraten: Wird die illegale Geldpressung auffliegen? Kann man Spermaflecken mit Febreze vollständig beseitigen? Und wird ein Innenarchitekt dafür sorgen, dass Möbel und Tapete zukünftig besser harmonieren? Es bleibt spannend ...

Spielfilm:
Ekstasen, Mäden und Millionen

Bonus:
Diverse Trailer

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Zu dieser Rezension:

Autor:
Hansy

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Artikel eingestellt:
08.09.2010

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