metal-district.de presents: Wave Gotik Treffen

DARKTHRONE

Interview mit Fenriz

Darkthrone

Irgendwie hat man ja als Normalsterblicher nicht alle Tage die Gelegenheit, ein Interview mit Gylve „Fenris“ Nagell zu führen, einem der beiden kreativen Köpfe der norwegischen Blackmetal Legende DARKTHRONE. Und so habe ich mich auch strikt darum bemüht, diesen eigenwilligen Sympathieträger nicht mit Standardfragen zu langweilen. Ob mir das gelungen ist, müßt Ihr da draußen beurteilen, ich kann nur noch viel Vergnügen beim Lesen wünschen.


Metal District: Hallo Kollegen erstmal, hier ist Sascha - Sir Lord Doom vom Metal District Webzine. Ich schicke Euch heute Nacht diese Fragen, um hinter das Geheimnis des neuen, wahren und allzeit altertümlichen Geistes DARKTHRONES zu kommen.

Fenriz: Tag auch! Du, der Geist wird tagtäglich altertümlicher. Ich kaufe und tausche momentan soviele Platten und CDs ein, dass ich jeden Tag mindestens zwei neue Scheiben hören muss. Heute waren es die ersten beiden Alben von FEVER TREE aus dem Jahre 1968. Ich konnte da sogar einige Wurzeln des Heavy Metal raushören.

Metal District: Der Umbruch kam wie es scheint irgendwann 2004 kurz nach der Veröffentlichung von „Sardonic wrath“. Während dieses ein recht traditionelles DARKTHRONE Album im Stile von Scheiben wie „Panzerfaust“ war für das wir die Band kennen und lieben, klangen seither alle neuen Scheiben anders. Es war weniger der Klang, vielmehr der allgemeine Ausdruck, der weniger hasserfüllt war, mehr schnodderig und thrashig der metallischen Lebensfreude huldigte. Wie kam es zu diesem Wandel? Wurde es für Euch zur Notwendigkeit neue und dennoch urzeitliche Territorien zu erkunden, um nicht die spirituelle Hingabe an die Band zu verlieren?

Fenriz: Das war 2005 als wir die Freiheit in unsere Haare bekamen und unseren SPEEDWAY Metal machen konnten, seit wir uns unser zweites mobiles Studio NECROHELL 2 gekauft und damit begonnen hatten, wieder alles selbst in die Hand zu nehmen. Wir wussten, dass der Studiosound wieder wie bei den alten Demos und Undergroundplatten der 80er sein würde, also war das für mich die perfekte Gelegenheit, meine Speedmetal / Motörhead artigen Songs zu machen, aber nach einem halben Leben (hier ist eine Anspielung auf 70er Jahre Okkultrock zu finden) mit Hardrock und Metal haben wir tausende von Einflüssen. Zudem war ich wieder stärker in DARKTHRONE eingebunden, so stark wie seit 1996 nicht mehr und ich bin die entfesselte Kanone der Band. HOOKAH HEY!


Metal District: Vom „The cult is alive“ Album an habt Ihr den größten Teil Eurer mystischen Aura abgelegt, die Euch seit langen Jahren umgab, zumindest in den Augen des durchschnittlichen DARKTHRONE Anhängers. Man bekam die beiden eigenwilligen Geister hinter der Band zu sehen und nicht wenige Leute waren enttäuscht, einfach nur zwei freakige Typen zu sehen. Nachdem dies klar wurde, fühlten sich sehr viele fanatische Nur - Black - Metal - Hörer angewidert von Eurer neuen höllischen Rock'n'Punk Metal Einstellung, während viele ältere Traditionsmetalheads ihren ganz eigenen Schlüssel zum DARKTHRONE Universum gefunden haben. Ich selbst war und bin stets gewillt, Euren Entwicklungen mit Freude zu folgen, so wie ich es immer getan habe. Ich liebe ja restlos alles, was Ihr bisher fabriziert habt. Aber versteht Ihr, dass es Leute gibt, die da anders denken? Wie ist Eure Meinung dazu? Ich nehme an, Ihr seid inzwischen auch nicht mehr die zornigen jungen (obwohl noch immer jung und zornig) Männer, die Ihr 1994 wart, als Ihr mit „Transilvanian hunger“ alles rausgelassen habt.

Fenriz: Bei „Transilvanian hunger“ ging es mehr um esoterische Not. Ich hab das Album damals innerhalb von zwei Wochen geschrieben und aufgenommen. Ich kann mich aber nicht an irgendwelchen speziellen Zorn erinnern, es war alles sehr beseelt. Spätere Bands haben dann angefangen diesen Stil noch schneller mit sauberem Sound, Keyboards und Frauengesang zu spielen und somit den Blackmetal getötet, genauso wie der Deathmetal 1990 ermordet worden ist. Ich hab dann den Rest der 90er durchgesoffen und wie immer 80er Metal und alle möglichen Arten von Musik gehört. Seit 2000 wurde alles wieder besser, es kamen wieder viele Jungspunde in die Szene, die des Plastikmetals müde waren und wieder barbarischen Speed - und Thrashmetal spielten. Dank Oscar von OLD, der mir dieses Phänomen gezeigt hat, hab ich mich wieder dem Underground zugewendet und fünf Jahre gebraucht das Trinken wieder von fünf bis sechs Mal die Woche auf vier Mal im Monat herunterzuschrauben. Ich bin wütender als je zuvor und singe in meinen Texten darüber. Was für eine Macht hat denn dieser Jesus in unserer Szene verglichen mit all den Produzenten und Bands, die diese getriggerten Schlagzeugsounds und Pro Tools Scheiße benutzen? DARKTHRONE sind ein fortwährender Krieg gegen modernen Metal!

Metal District: Ich finde es immer wieder interessant, Fenriz' Kommentare über seinen „Rock Onkel“ Stein Tomter zu lesen, es scheint glatt, dass wir in ihm die Quelle für Fenriz' Liebe zur Rockmusik gefunden haben. Wie ist das mit Ted? Wo habt Ihr Euer ABC der Musik allgemein und speziell Eures eigenen Sounds so gelernt? Was waren Eure frühesten Helden? Es war für mich zuerst erstaunlich, den Namen HUMBLE PIE von Fenriz im Booklet der „F.O.A.D.“ Scheibe zu lesen, aber eigentlich war es die offensichtlichste Sache der Welt, denn Ihr seid beide starke Persönlichkeiten und hört eben das an, was Euch auch berührt und nicht was ein Genre Euch diktiert. Gibt es eigentlich irgendeine geile 70er Band aus Norwegen, die Du, Fenriz, mir empfehlen könntest? Ich kenne zumindest ein AUNT MARY Album, aber als fanatischer 70er Freak (und Heavy Metal Maniac) will ich natürlich mehr, brauche ich mehr, meinen Horizont zu erweitern und meinen Geist zu erleuchten.

Fenriz: Heavy Rock war in den 70ern und eigentlich bis 1985 reichlich tot hier oben. Wir waren wie ein Land der dritten Welt, was das angeht, wahrscheinlich hatte Angola mehr Metal als wir. Okay, wir hatten natürlich AUNT MARY und HØST, dann die Folkrocker FOLQUE (Ich mag wirklich nur FOLKROCK, keinen FOLKMETAL, der Metalsound lässt das alles seelenlos und zu aufgesetzt fröhlich klingen). In Norwegen waren MAYHEM unsere ja unglaublich globalen Undergroundpioniere von 1984. 1986 dann nahmen sie das wichtigste Album des norwegischen 80er Metals auf, “DEATHCRUSH”. Dieses Album war und ist von größter Bedeutung für mich, ist es doch bei weitem mein liebstes MAYHEM Album. Ich hab es als Originalkassette gekauft, lange bevor 1987 das Vinyl rauskam. Danach kamen VOMIT, CADAVER und dann auch schon DARKTHRONE. Danach kamen all die anderen wie eine Lawine, so dass Außenstehende gedacht haben, dass alles auf einen Schlag passierte. Aber es waren eben MAYHEM mit “Live in Leipzig”, wir mit “Ablaze in the northern sky”, BURZUM mit ihrem Debüt, THORNS mit ihrem Demo und IMMORTAL mit ihrer ersten Single, die den echten Blackmetalsound ausgemacht haben, erst später gab es diese Lawine norwegischer Bands. Persönlich bevorzuge ich BEHERIT mit ihrem “Drawing down the moon” Album, es hat einen internationaleren Klang, in dem Einflüsse von Bands wie SARCOFAGO, BLASPHEMY oder SAMAEL widerhallten, wobei eigentlich VON die erste wirklich monotone Band nach den BATHORY bis “Under the sign of the black mark” waren. Die 80er hatten immer irgendwie hektische Metalsounds, erst die zweite Blackmetalwelle mit Bands wie BURZUM oder VON brachte das Gesetz der Monotonie zurück, das war freakig und sehr interessant, als es anfangs aufkam. Im Gegensatz dazu war es verdammt langweilig, all die Kopien in den 90ern anzuhören, was mich nach “Transilvanian hunger” ab 1994 wieder dazu brachte, mir 80er Metal anzuhören, wie ich bereits erzählt habe.
Also, ich wurde 1971 geboren und in der Zeit hat mein Onkel Stein sehr viel PINK FLOYD in seinem Zimmer gehört. Als er mich dann gesehen hat, bemerkte er, welch gewaltiges Interesse ich an solchen Klängen hatte. Er behielt zwar die PINK FLOYD Scheiben, aber er schenkte mir zuerst THE DOORS “Morrison motel” um 1973 herum und ich hab es echt geliebt. Er beschenkte mich weiter mit dem “Easy Rider” Soundtrack, URIAH HEEP “Sweet freedom”, GRAND FUNK RAILROAD “Phoenix” und noch mehr, alles so um 1974. Um die Geschichte kurz zu machen, als ich später in die Schule kam, fing ich an KISS, AC/DC, BLACK SABBATH und IRON MAIDEN zu hören. Ich hab hier nur die wichtigsten Bands aufgezählt. Als dann METALLICA rauskamen war ich total verrückt danach, dann noch Slayer und ich war komplett dem Undergroundmetal verfallen. Bei Ted sind es meiner Ansicht nach BLACK SABBATH und JUDAS PRIEST, auf die er in den 70ern gestoßen ist und die er immer noch häufig anhört, von denen er auch sehr beeinflußt wurde. Und Alex (Lifeson) von Rush. Beide zusammen einigen wir uns eigentlich immer darauf, dass der Gitarrist von BLACK SABBATH göttlich ist, was aber nicht heißen soll, dass wir bislang irgendwelche Wahwah Soli aufgenommen hätten. Komisch eigentlich, hahaha.

Metal District: Ich hab mir die DVD von Mr. Nocturno Culto (Wer könnte das sein?) tiefgetan und dabei meinen Geist einfach fließen lassen. Ich merkte beim Ansehen, dass es eine sehr persönliche Geschichte ist, die den Mann hinter dem künstlerischen Charakter zeigt, seine Interessen, seinen Weg, dem Alltagstrubel zu entfliehen. Es ist zumindest ein kleiner Teil von Mr. Skjellum, den wir hier zu sehen bekommen und wie ich finde ist es ein sehr wichtiger Teil. Was dort geschieht, geschieht neben Job, Familie und DARKTHRONE, es ist sein Leben und niemandens sonst. Gehe ich recht mit dieser Annahme? Die ganze DVD ist mit einigen humorigen und auch mit sehr düsteren, morbiden Szenen gespickt, die ich als sehr inspirierend ansehe, besonders die Szenen mit dieser finsteren Person, die den Sarg durch den Schnee zieht. Was mag nur deren Bedeutung sein?

Fenriz: Nun, ist doch geil, dass Ted so eine DVD gemacht hat, verglichen mit den chaotischen nach MTV zurechtgeschnittenen DVDs wie sie andere Leute machen. Ich finde aber nicht, daß wir künstlerische Rollen einnehmen. DARKTHRONE ist mein LEBENSWERK und es tut echt weh, wenn die Leute falsch verstehen, was wir mit DARKTHRONE machen, denn das ist, als ob man meine Persönlichkeit direkt kritisieren würde. Also hört gut zu: Wenn Ihr allein die 92er bis 95er Version von DARKTHRONE hören wollt, dann checkt TANGORODRIM (Israel) und ORCUSTUS (Norwegen). Ich denke, Ihr werdet in diesen Bands finden, was Ihr sucht. Aber lasst uns mit DARKTHRONE machen, was wir machen wollen und müssen, wir folgen unseren Herzen und dem Pfad durch die Geschichte des Heavy Metal, hauptsächlich von 1985 an rückwärts bis in die 60er, wobei unser neues Album mit einem typischen Euronymous / Snorre Riff von 1989/90 beginnt. Wir sind also auch keine Retro Band und limitieren uns nicht selbst auf irgendwelche strenge Dogmen.

Metal District: Ihr spielt ja mit DARKTHRONE nie live, jedenfalls nicht mehr nachdem Ihr Euch 1991 vom technischen Deathmetal entfernt habt. Könnte es da einen Grunde geben, das zu ändern? Irgendeine Band, die Euch dazu einladen könnte, für ein oder zwei Konzerte dabei zu sein?Wer würde denn dann die offenen Positionen ausfüllen? Ich meine, Ted weiß zwar die Gitarre oder den Bass zu bedienen und dazu zu singen, aber beide Instrumente gleichzeitig zu handhaben, dürfte auch ihm schwerfallen, es sei, er benutzt ein Basspedal (ich kenne da allerdings die Funktionsweise nicht, da ich nur Sänger bin, hab aber gehört, daß es sowas gibt) und schrotet derweil seine kreischenden Riffs vmo Griffbrett seiner Axt. Ich weiß ja, daß es nie passieren wird, aber wie würde es aussehen? Würden wir Fenriz weiterhin das Schlagzeug oder ein anderes Instrument spielen sehen?

Fenriz: Schon seit ich ein Kind war in den Siebzigern war es mein Traum, Platten aufzunehmen, nicht aber auf der Bühne zu stehen. Von 1988 bis 1991 mussten wir halt live spielen, um uns in der Szene zu behaupten, was mir aber nicht wirklich gefiel. Und dieses Reisen und die Warterei hat für mich nichts mit der Musik zu tun. Ich bevorzuge die “Künstler - Album - Hörer” Beziehung. Ich werde IRON MAIDEN niemals live sehen, aber ich verehre ihre Alben. Ich könnte eine ganze Serie von Büchern darüber schreiben, warum ich niemals live spielen möchte. Letztes Jahr haben wir ein 130.000 Euro Angebot aus Wacken bekommen und dieses Jahr ein 90.000 Euro Angebot von einem französischen Festival, welches da heißt...ach, ich hab den Namen schon wieder vergessen, das hat eh Grutle von ENSLAVED für uns klargemacht. Es ist ja schön, gute Angebote zu kriegen, aber ich hab auf diese Anfragen gar nicht erst geantwortet. Wir kriegen jede Woche im Jahr zehn Angebote live zu spielen und keines ist interessant für uns. Ich hab meinen Alltagsjob, den ich 1988 angenommen habe, nie aufgegeben, ich MUSS jeden Tag mindestens zwei neue Scheiben hören und ich kenne einfach zuviele Leute. Wenn wir dann auf Tour gehen würden, würde ich so viele neue Leute treffen und für sie alle wäre das speziell, aber ich würde mich wohl nicht einmal an sie erinnern und alles wäre doch nur ein Fake, ich würde da noch nicht einmal sein wollen. Dass die Leute von mir etwas zu tun verlangen, das ich gar nicht tun will, ist für mich irgendwie widerwärtig. Ich würde ja auch nicht von ihnen verlangen, sich CRADLE OF FILTH anzuschauen, HAHAHAHAHAHA!

Metal District: Ein Mann, ein Wort und sehr ausgelassenes Gelächter. Nun, Fenriz, nach zwanzig Jahren DARKTHRONE, vierzehn Alben und diversen Singles und Zusammenstellungen habt Ihr einen langen Weg hinter Euch gebracht, auf den Ihr zurückblicken könnt. Wenn Du in der Zeit zurückgehen könntest, gäbe es da bestimmte Dinge, die Du eventuell anders gemacht hättest? Was ist mit diesem “Norsk arisk black metal” Spruch vom Backcover der “Transilvanian Hunger” LP? Auch wenn wir es heute ja besser wissen, damals haben die Leute das ein wenig zu ernst genommen.

Fenriz: “If I had the time” von URIAH HEEP ist eine gute Antwort darauf. Ich hab bestimmt diverse Stücke, bei denen ich meine Strukturen und Rhythmuswechsel als fragwürdig erachte, aber ich finde, man lässt sie am besten einfach so wie sie sind. Ich schreibe jetzt seit Juni an einem neuen Stück und ich hoffe einfach, dass es gut wird. Dieser Nervenkitzel der Unsicherheit scheint mir sehr wichtig zu sein. Würde ich nun in der Zeit zurückreisen und Dinge ändern, ginge das doch alles verloren. Ich hasse es ohnehin, schlecht über die eigene Vergangenheit zu reden, ich singe darüber sogar auf dem “The cult is alive” Album und das nicht im positiven Sinne.
Großartig an der Geschichte ist doch, dass wir aussuchen können, welche Stücke wir anhören wollen, nicht wahr? Ich höre regelmässig neue und alte Bands und hab oft halt nur die Zeit, mir die Stücke anzuhören, die mich am meisten erfreuen. YEAH!

Metal District: Ja, öh, Recht hat der gute Mann damit. Geschickt ausgewichen, würd ich sagen. Aber egal, das Ende kommt immer näher, Fenriz, mein Freund, nenn uns doch mal zehn Gründe dafür, seine Seele an MANILLA ROAD zu verkaufen.

Fenriz: Eigentlich schnacke ich nie über meine Texte, aber diese Phrase sollte dieses Gefühl der Zeitlosigkeit in der Geschichte des Heavy Metal einfangen, welches uns das Anhören von “Open the gates” und “The deluge” beschert. Sie waren so eindeutig in den 70ern verwurzelt. Und selbst als wir in den 90ern angefangen haben, Platten rauszubringen, waren wir zu 96% von den 80ern und 70ern beeinflusst.

Metal District: Gut, das waren jetzt hoffentlich ein paar wenigstens halbwegs kauzige Fragen, die ich an DARKTHRONE zum neuen, richtig groovigen Album und zum Wechsel vom rauen BLACKmetal zum rauen BlackMETAL gestellt habe. Habt Ihr eine Idee, in welche Vergangenheit es in der Zukunft gehen soll? Wie wäre es mit einer Mischung aus norwegischer Folklore und dreckigem New Orleans Blues?

Fenriz: Großartig, HAHAHAHAHAHA, nein, wir haben eigentlich keine Pläne, wir lassen die Zufälle regieren, wir sind keine Kontrollfanatiker. Es scheint, als befassten wir uns diese Tage hauptsächlich mit dem Metal bis 1985. Dazu möchte ich auf MOTÖRHEAD von 1979 bis 1983 zu sprechen kommen. Die Leute konnten fragen, was es war. Rock? Punk? Metal? Es gab nur eine Antwort, es war RAU!!!!! Und ich fühle, dass wir dem inzwischen sehr, sehr nahe sind. Doch wir befinden uns dauernd an sehr interessanten Abzweigungen. Vielleicht klingen wir ja irgendwann wie die JAMES GANG, wie HIGH TIDE oder THE GUN, aber das bezweifle ich ehrlich gesagt, denn wir marschieren eigentlich sehr langsam rückwärts und werden auch sehr stark von uns selbst inspiriert. Dem entsprechend sind wir auch keine wirkliche Retroband. Wie war das als schrullige Antwort? HAHAHA!

Metal District: Absolut perfekt, Bruder! Ja, hier sind wir auch schon am Ende unserer Reise in das schrullige Gemüt von Herrn Nagell aka Fenriz. Wir verabschieden uns jedoch nicht ohne dem guten Gylve die Chance zu geben, einige Plattenempfehlungen zu hinterlassen, wie er es in den Booklets der letzten beiden DARKTHRONE Scheiben so leidenschaftlich getan hat. Hab dann mal einen schönen Headbang Tag!

Fenriz: Ja, Leute (so hat er es mir in der Antwortmail geschrieben), hier sind ein paar Bands, die ich zur Zeit unterstütze:
NATTERFROST, CORRUPT, WORLD BURNS TO DEATH, NEKROMANTHEON, BASTARDATOR, ENFORCER (Swe), NOCTURNAL, JEX THOTH, DEATHRONER, SONIC RITUAL, MÄNIAC, MORNE, ALPHA CENTAURI, DEMON'S GATE, DOOMED BEAST, RÉSISTANCE, KARNAX, EVIL ARMY, WITCH (usa), VIRUS (Nor), AURA NOIR, ORCUSTUS, LONEWOLF, THE DEVIL'S BLOOD (“Come reap" ist die geilste Scheibe des Jahres!!!), FARSCAPE, VOMITOR, OLD, DEATHHAMMER, EM RUINAS, SALUTE, TYRANT (swe), THE BATALLION, ZEMIAL, GASMASK TERRÖR, EIDOMANTUM, PORTRAIT und viele mehr.
Schaut Euch unsere DARKTHRONE Myspace Seite an, die einzig lebendige DARKTHRONE Website und entdeckt viele neue Bands in den Top Freunden und Blogs. Ich beantworte auch gerne jede ernsthafte Email persönlich, allerdings nur Mails, keine Kommentare. Tschüß auch!

Leserkommentare

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velvet

Haste jut gemacht, gefällt mir Smile
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Legion

JEP!!! TOLL!!
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trabi

"...ich MUSS jeden Tag mindestens zwei neue Scheiben hören und ich kenne einfach zuviele Leute. Wenn wir dann auf Tour gehen würden, würde ich so viele neue Leute treffen und für sie alle wäre das speziell, aber ich würde mich wohl nicht einmal an sie erinnern und alles wäre doch nur ein Fake, ich würde da noch nicht einmal sein wollen. Dass die Leute von mir etwas zu tun verlangen, das ich gar nicht tun will, ist für mich irgendwie widerwärtig. Ich würde ja auch nicht von ihnen verlangen, sich CRADLE OF FILTH anzuschauen, HAHAHAHAHAHA!"

beste aussage!!! Laughing typisch fenriz Very Happy
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Legion

da mußte ich auch lachen Very Happy

oder die aussage bezüglich Wacken!
die bekommen eben nicht jeden ... siehe Bolt Thrower!
und das Darkthrone nie mehr live spielen, das müßten selbst
die wissen Rolling Eyes da hilft auch deren ganzes geld nicht!
und das ist auch gut so!
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trabi

da mußte ich auch lachen Very Happy

oder die aussage bezüglich Wacken!
die bekommen eben nicht jeden ... siehe Bolt Thrower!
und das Darkthrone nie mehr live spielen, das müßten selbst
die wissen Rolling Eyes da hilft auch deren ganzes geld nicht!
und das ist auch gut so!

jepp! man sollte nicht jede band live sehen können. es gibt soviele bands, die gern live spielen - wozu dann noch leute mit kohle überreden, dass sie trotzdem spielen? geld regiert de welt? ok, aber nicht die leidenschaft!

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Autor:
SirLordDoom

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29.12.2008

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